Freitag, 16. November 2012
11en - und die neuen 12en
Das letzte Mal im12er-Jahr zu sehen bei der
Jahresausstellung der Urbacher Künstlergruppe MalWe im Museum zum Widumhof, Mühlstraße 11 in Urbach.
Vernissage am Samstag, den 1.12.12 um 17Uhr.
Öffnungszeiten:
Sonntag 2.12.12 von 11-17Uhr.
Mittwoch 5.12.12 von 16-19Uhr.
Sonntag 9.12.12 von 11-17Uhr.
Sonntag 16.12.12 von 11-17Uhr.
Labels:
Allgemein,
Ausstellungen,
MALWE Vernissage in Urbach
Sonntag, 21. Oktober 2012
Freitag, 19. Oktober 2012
Sonntag, 14. Oktober 2012
Wir schrubben unser Atelier auf Wohnzimmer-gemütliche Atmosphäre und laden am Samstagabend, den 20.10.12 ab 19.30Uhr ein zur ATELIERPARTY mit Livemusik von Orange Harmonics und Marrakech...
Und den ganzen Sonntag, 21.10.12 von 11-18Uhr steht unser Atelier offen - zum gemütlichen Rumschnüffeln, zum Staunen über unsere neuen Werke, zum Künstlern über die Schulter schauen, zu Gesprächen und zum Plaudern bei Kaffee und Kuchen oder auch bei nem Gläschen Wein...
HERZLICHE EINLADUNG
Samstag, 22. September 2012
Dienstag, 18. September 2012
Die Hagmühle veranstaltet wie jedes Jahr in den letzten 2 Septemberwochenenden ihre große Kunstausstellung.
17 Künstler nehmen teil.
Meine 11en und diesmal auch die neuen 12en säumen wieder den Zufahrtsbereich
- Sie verzaubern überall die Mühlenatmosphäre
und ziehen Besucher in ihren Bann...
Herzliche Einladung!
- Simsalabim –
Wissenswertes unter www.hagmühle.de
Montag, 6. August 2012
Ausstellung der Plüderhäuser Künstlergruppe „Art 5“ in der Alfdorfer Hagmühle
Welzheim. Ausstellungen von Künstlern erwartet man - normalerweise - eher in der Großstadt. Dort marschiert dann teuer gekleidete Schickeria auf, schlürft Prosecco und sondert mehr oder weniger kenntnisreiche Kommentare ab. So weit, so Klischee. Dass es auch ganz anders geht, war in der Hagmühle zu sehen.Sieben Uhr abends. Im Tal bei der Hagmühle ist die Luft überraschend frisch und kühl, und Kunstwerke sind rings um das Haus verteilt. Von steifer Kultur ist nirgendwo etwas zu spüren ... wer mag, nimmt sich einen Sekt und eine Butterbrezel, bewundert die weichen Formen der abstrakten Skulpturen von Martina Bystry und die stilisierten Torsos von Anton Frey. Zwar gibt es eine offizielle Begrüßungsrede, und die Tochter der Künstlerin Karin Lutz spielt Chopin und Rachmaninoff, aber die Atmosphäre ist wohltuend entspannt.
In der Mühle riecht es nach Freilandmuseum
In der Mühle kann man zwischen den technischen Altertümern des Mahlwerks herumlaufen; es riecht nach Freiluftmuseum und die schmalen Stiegen knarren mächtig unter den Füßen. Gabi Häussermann hat viele ihrer Gemälde ausgestellt und bietet sie auch zum Verkauf an. Glühend rote Blütenblätter scheinen sich auf der Leinwand zu einer Pflanze zusammenzufügen, in einem anderen Raum sind die Farben statt dessen dunkel und kühl hinter einem symmetrischen Netz aus Lichtpunkten. Und auch in der Mühle sind die Skulpturen von Martina Bystry wieder zu finden, nicht weiß wie draußen, sondern schwarz oder aus halb durchscheinendem Alabaster - runde, glatt polierte Formen, die aus einer rauen, eckigen Basis herauswachsen oder Kunstwerke, die aussehen wie überdimensionale Ammoniten.Ganz oben unter dem Dach, wo es an diesem Tag am wärmsten ist, präsentiert Helmut Saling seine Bilder. Was sie darstellen sollen? Bei anderen Ausstellungen hat er sich schon Titel ausgedacht. „Diesmal war i faul,“ sagt er ganz offen und grinst. Außerdem, meint er, sieht doch sowieso jeder Betrachter etwas anderes, wenn er ein Bild betrachtet. Auf einer Leinwand finden sich vor einem Hintergrund von warmem Rot und erdigen Braun Eisenelemente ... eine Ofentür, ein Griff, alles rostig und verwittert. Die Sachen hat er auf einem Schrottplatz in Ungarn gefunden, wo er einen Künstler besuchte. „Ich war Kaufmann und Musiker,“ sagt Saling, „und jetzt mal ich halt auch noch.“ Kunstkurse hat er auch besucht, bis seine Lehrerin feststellte, dass er trotz allen Richtlinien seinen eigenen Ideen treu blieb und begriff, dass es ein Fehler gewesen wäre, daran etwas zu ändern.
Atmosphäre ist total inspirierend
Im Biergarten erfrischen sich die Besucher inzwischen mit Bier, Paprikawurst und Maultaschen. „Total inspirierend ist das hier,“ meint einer, „da möchte man am liebsten wohnen.“ Und vor der Mühle lächeln noch immer die beiden schönen Frauengesichter der weißen Marmorskulptur von Karin Lutz geheimnisvoll, und an verschiedenen Stellen schweben ihre Elfen - überaus weiblich geformte, nackte Frauengestalten, die aussehen, als wären sie mitten in der Bewegung erstarrt. „Die von 2011 sind die Elfen, die von 2012 die Zwölfen. Und die haben auch keine Flügel mehr.“ Wie fliegen sie denn dann? „Mit den Armen und den Haaren,“ sagt Karin Lutz und lacht.
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